Warenkorb 0 Artikel

Presshonig

Inhalt drucken

Pollenallergien - Heuschnupfen - Presshonig


Was hat das mit einander zu tun?


Wer ist nicht gerne draußen in der freien Natur? Dieses Bedürfnis wird für die Menschen zur Qual, die z. B. auf Pollen von Gräsern, Bäumen oder Sträuchern allergisch reagieren. Heuschnupfen z. B. ist für viele Menschen ein Dauerthema. Dieses Problem ist ernst zu nehmen, denn es kann sich daraus ein "Etagenwechsel" entwickeln. D. h. Asthma kann wie andere allergische "neue" Reaktionen entstehen. Nun gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten des Umganges mit dieser Krankheit.

  • • Während des Pollenfluges in geschlossenen Räumen bleiben.
  • • Der Versuch sich mit den Pollen zu konfrontieren.

Diese Entscheidung muss natürlich jeder Betroffene selber treffen.


Viele Allergologen, unter ihnen der führende amerikanische Arzt Thomas Patt Mills, vertreten die Meinung: Konfrontation. Auseinandersetzung. Auch im anderen Leben. Abgrenzung! Auch mal "Nein" sagen! Kämpfen! Die Schleimhäute sind unsere Grenze zwischen innen und außen.


Gibt es in der Natur ein Lebewesen, dessen Lebenselexier Pollen ist ?-Ja!- Die Honigbiene. Die Bienen sind Pollenspezialisten, denn sie brauchen den Pollen unbedingt für ihre Eiweißversorgung.

Die Biene hat in der Natur die Aufgabe für Leben zu sorgen. Deshalb locken die Pflanzen die Bienen, die sie für ihre Bestäubung = Leben gebrauchen ,mit einem Pflanzensaft an - Nektar - aus dem dann imBienenstock durch Weiterverarbeitung Honig wird. Beim "Baden" derBienen in den Blüten geschieht auf der einen Seite das Pollensammelnin den Pollenhöschen der Bienen und auf der anderen Seite, die für die Pflanze so wichtige Bestäubung = Leben. Der so wichtige Stoff Pollen, der für die Pflanzenwelt den Fortbestand sichert ,bedeutet auf der anderen Seite für die Allergiker eine Lebensbeeinträchtigung!


Pollen heißt eigentlich Staub, Blütenstaub. Pollen ist winzig klein und es ist eine unzählige Anzahl von Pollen, den eine Biene von einem Sammelflug ins Bienenvolk mit bringt.

Auf diesem Flug fliegt die Biene natürlich auch durch die Pollenwolken von Gräsern und Bäumen. Diese Pollen verfangen sich in ihrem Haarkleid und kommen auf diese Weise auch in das Bienenvolk.

In einem Bienenvolk gibt es im Sommer ca. 10000 Flugbienen. Diese fliegen 20 mal am Tag zum Sammelflug aus und besuchen dabei z. B. in der Apfelblüte 20-40 Blüten bevor sie mit vollem Honigmagen und pollenbeladen heimkehren. 20 x 20 = 400 x 10000 = 4000000 = 4 Millionenblütenbesuche von einem Bienenvolk an einem Tag!


Was geschieht jetzt mit dem Pollen, den die Bienen in das Volk eintragen und weiterverarbeiten. Ja weiterverarbeiten! Denn genau hier liegt das Geheimnis und die Besonderheit des Pollens, den wir dann später im Press-Honig vorfinden.


Der Vorgang findet folgendermaßen statt: Die Biene bringt den Pollen an einen bestimmten Platz im Volk. In die Nähe der Brut in den Pollenkranz! Dort wird er fest eingestampft, wie bei Oma früher das Weißkraut oder die Schnippelbohnen. Und genau wie beim Sauerkraut findet auch hier eine Umwandlung statt. Und diese Umwandlung ist für das Bienenvolk elementar wichtig.

Ist der Pollen fest eingestampft geben einige Bienen aus der Futtersaftdrüse des Kopfes einen Stoff dazu: Glukoseoxydase (Gelee Royal); diese Maßnahme fermentiert den Pollen. ( Fermente sind bio-chemische Katalysatoren, die eine Umwandlung ermöglichen.)

In dem so behandelten Pollen wird die harte Pollenschale geknackt, der Polleninhalt wird also geöffnet und steht für die Fermentation zur Verfügung. Jetzt kann die Biene diesen so verwandelten Pollen für ihre Ernährung nutzen.

Hier geschieht auch der entscheidende Schritt für den Menschen durch die Vorarbeit der Bienen. Nur der fermentierte Pollen kann von den Menschen aufgenommen werden und steht so dem Stoffwechsel zur Verfügung. In diesem verarbeiteten Pollen = Bienenbrot = Perga sind ca. 120 Inhaltsstoffe nachgewiesen. Es sind dies u. a. Aminosäuren, besondere Bedeutung hat die antibiotische Wirkung (Hemmung des Wachstums von Mikroorganismen wie z. B. Bakterien durch Glukoseoxydase, die aus dem Speichelsaft der Biene stammt); ferner sind Kohlehydrate, Säuren, Lipide, sehr, sehr viele Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Enzyme und etliche weitere Inhaltsstoffe im Bienenbrot zu finden. Eine weitere Beschreibung des Bienenbrotes finden Sie unter www.vital.co.at (unter Nährstofflexikon Bienenbrot).


Das Schleudern


Beim Schleudern werden die Waben mit hoher Geschwindigkeit in einer Zentrifuge geleert. Hier treten Kräfte auf, die genau dem Sammeln entgegengesetzt sind. Die Bienen haben ja aus dem Umkreis auf einen Punkt hin gesammelt. Durch das Schleudern wird der Honig wieder hinaus geworfen , er klatscht an die Schleuderwand sodass die kleinen Honigtröpfchen der Luft ausgesetzt sind. Hier findet Oxydation statt.


Der Vorteil der Schleuder ist, dass die Waben ganz = heil bleiben und wieder in das Bienenvolk eingesetzt werden können. Der von den Bienen eingestampfte Pollen kann nicht herausgeschleudert werden. Er bleibt in den Waben.


Nun zum Presshonig


Pressen ist eine besondere Art Honig zu gewinnen.

Beim Pressen werden die Waben zerkleinert. Dabei werden auch die eingestampften Pollenzellen zerstört und der Pollen gelangt so in den Honig. Aus der Presse, eine Spezialanfertigung aus Norwegen, läuft der Honig durch Siebe, wird im großen Gefäß, 200 kg, gesammelt, kurz umgerührt und sofort in Gläser gefüllt. Natürlich ohne jegliche Erwärmung! 

Aus Untersuchungen geht hervor das Presshonig etwa das 100fache des Pollens gegenüber dem Schleuderhonig enthält. 

Wir stellen Ihnen mit Presshonig die Möglichkeit der Auseinadersetzung mit dem Pollen zur Verfügung.

Wenn Sie auf Konfrontationskurs gehen wollen, probieren Sie es mit 2-10 gr. Presshonig vor dem Schlafengehen.

Sinnvoll erscheint es den Presshonig aus dem Lebensraum ,aus dem auch die Allergene sind, zu verzehren. Es ist kein Unterschied in den Pollen von Äpfeln , Hasel, Linde, Gräsern usw. ob aus Nord- oder Süddeutschland. Pollen von z.B. Orangen scheint uns wenig sinnvoll.

Auf Grund der Berichte, die uns sehr viele Kunden dankbar gegeben haben ,wird besonders deutlich, dass das Durchhalten - jeden - Abend eine besondere Rolle spielt. Diejenigen, die das schafften, hatten die besten Erfolge. Auch hier ist wieder Wille gefragt. Abgrenzung gegen außen. Ich will! Ich.

Weitere Schilderungen von Menschen sprachen von Anregung des Stoffwechsels, gesteigerte Vitalität und besserem Allgemeinbefinden. Allein die vielen dankbaren Rückmeldungen lassen uns die "Mehrarbeit", die der Presshonig mit sich bringt gerne leisten. Wie bei jedem Pressen gibt es natürlich auch hier Reste = Presskuchen.

Dieser Presskuchen in dem noch reichlich Honig und Pollen sind wird von uns ausgewaschen und zu Honig-Wein verarbeitet. Dieser Honig-Wein hat durch den Pollen einen ganz anderen Geschmack als der Honig-Wein von geschleudertem Honig.

Diesen Honig-Wein gibt es aber nicht als Met zu trinken, sondern wir machen daraus und natürlich auch aus Schleuderhonig unseren leckeren Honig-Essig, mit dem Sie dann herrlich leckere, gesunde Salatsaucen zubereiten können.

Es gibt bei uns sogar das Komplett-Salat-Saucen-Set (Vinaigrette) zu erwerben, das ganz gesund aus: Honig, Honig-Essig, Honig-Senf und Sesamöl, welches von der Naturland-Ölmühle Solling bezogen wird, besteht.